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Jürgen Kindle
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Jürgen Kindle

Bild Illustration Bene Rohlmann

München: Datenleck zeigt Steuertricks


 Ein neues Datenleck enthüllt die Steuertricks der Reichen und Grosskonzerne. Die sogenannten „Paradise Papers“ enthalten rund 13 Millionen Dokumente. Darin geht es Korruption, Geldwäsche und Steuerhinterziehung. In den Datensätzen taucht auch der Schweizer Rohstoffhändler Glencore auf, sowie die Namen von mehr als 120 Politikern aus fast 50 Ländern.

Der Süddeutschen Zeitung» in München wurden  vertrauliche Dokumente von Unternehmen zugespielt, die sich auf Dienstleistungen rund um Briefkastenfirmen spezialisiert haben. Ein internationales Redaktionsnetzwerk wertet die Daten derzeit aus.

Ihre Recherchen zeigen, wie mit Offshore-Geschäften Steuern vermieden oder andere Gesetze zum Beispiel bei Haftungsfragen oder Gläubigerschutz umgangen werden. Die «Paradise Papers» machen deutlich: Solche Dienstleistungen werden oft von Politikern, Spitzensportlern und Superreichen in Anspruch genommen.