Vaduz: Landtag genehmigt Notkredit für Radio L


Das Liechtensteiner Parlament diskutiert über die Zukunft des Liechtensteiner Rundfunks. Dabei geht es u.a. um einen weiteren Nachtragskredit von knapp 300.000 Franken, einen Investitionsbeitrag von 2,5 Millionen Franken sowie um ein Postulat der Neuen Fraktion zum Thema Privatisierung des Liechtensteinischen Landessenders. Der zuständige Regierungsrat Daniel Risch sagte in der Landtagsdebatte, er sowie die gesamte Regierung erachte Radio L als einen «Pfeiler» in der Liechtensteinischen Medienlandschaft. Er sei kein Freund von halben Sachen, das gelte auch für Radio L. Aus diesem Grund wünsche er sich, dass dem Landessender ein Neustart ermöglicht werde, erläuterte Risch weiter. Nach einer intensiven Debatte stimmten 23 Landtagsabgeordnete für den Notfallkredit. Die Motion zur Privatisierung von Radio L wurde abgelehnt.


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Radio L - wohin geht die Reise?