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03.05.21 | Kultur

2. Abo-Sinfoniekonzert "SOL im SAL" - Nur noch Live-Tickets für Zürich verfügbar

Spätromantik, Tango, Boogie-Woogie und Swing erklingen bei drei Konzerten vom 10. bis 13. Mai 2021. Hinzu kommt die Generalprobe mit Publikum. Spielorte sind der SAL (Saal am Lindaplatz) Schaan sowie als Premiere die Tonhalle Maag in Zürich. Die Sinfoniekonzerte finden in hybrider Form statt: Jeweils 50 Personen sind zugelassen, ausserdem gibt es digitale Live-Übertragungen. Die jeweils 50 Tickets für die Aufführungen im SAL sind bereits an die Abonnentenschaft vergeben - Live-Tickets gibt es nur noch für das Gastspiel in der Tonhalle Maag in Zürich am Donnerstag, den 13. Mai um 19:30 Uhr.

Per Mail unter office(at)sinfonieorchester.li oder per Telefon unter 00423 792 63 51 sind die Live-Tickets für Zürich zum Preis von CHF 50.- / CHF 25.- erhältlich.

Für alle weiteren Interessierten an einer Livestreaming-Übertragung sind Livestream-Tickets ebenfalls über office(at)sinfonieorchester.li oder per Telefon unter 00423 792 63 51 zum Preis von CHF 50.- / CHF 25.- erhältlich. Dabei wird sowohl das Konzert am Dienstag, den 11. Mai um 20:00 Uhr, als auch das Konzert am Mittwoch, den 12. Mai um 19:00 Uhr, jeweils aus dem SAL in Schaan live übertragen; genauso wie das Gastspiel am darauffolgenden Tag als Livestream.

 

Der deutsche Virtuose Sebastian Manz ist in der Vier-Länder-Region wohlbekannt. Der 35-Jährige ist schon lange auf internationalen Bühnen zuhause. Hiesige Musikinteressierte kennen ihn als künstlerischen Leiter des jungen Klassik-Festivals :alpenarte in Schwarzenberg 2018 und 2019. Seinen grossen Durchbruch feierte er im Jahr 2008 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Dort erhielt er den seit 40 Jahren nicht mehr vergebenen 1. Preis in der Kategorie Klarinette sowie den begehrten Publikumspreis. Dreimal hat er inzwischen den ECHO KLASSIK gewonnen.

„Er ist ein vielfach begnadeter Künstler, dessen positive Energie sich auf die Zuhörerinnen und Zuhörer überträgt“, schwärmt unser SOL-Geschäftsführer und Intendant Drazen Domjanic. Mit Hörgewohnheiten zu brechen und musikalische Grenzen auszuloten – diese Leidenschaft wird Sebastian Manz in Schaan und Zürich bei Artie Shaws Klarinettenkonzert ausleben. Zuvor ertönt seine Bearbeitung von Astor Piazzollas „Café 1930“. Der argentinische Begründer des „Tango Nuevo“ wäre heuer 100 Jahre alt geworden.

 

Klavierquartett in ungewöhnlichem Gewand

Als „flexiblen, punktgenauen Dirigenten sowie als wortgewandten Moderator“ schätzt unser Intendant Kevin Griffiths ein. Der gebürtige Londoner arbeitet mit renommierten Solisten und Orchestern wie beispielsweise dem hr-Sinfonieorchester in Frankfurt zusammen. Von 2011 bis 2018 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Collegium Musicum Basel. Bei uns trat er unter anderem bei grossen Sinfonie-Projekten und jährlich beim Festival Vaduz Classic auf.

Zu Beginn der Konzerte wird die Akademische Festouvertüre von Johannes Brahms erklingen. Aus seiner Feder stammt auch das abschliessende Klavierquartett, das Brahms von einer ganz anderen Seite zeigt. In der Bearbeitung von Arnold Schönberg wird es zu einem gewaltigen Stück, wie Domjanic weiss: „Denn nun stehen 69 Orchestermusikerinnen und -musiker auf der Bühne. Deren Melodiestränge bündelt der Maestro Kevin Griffiths und lässt sie zu einem postromantischen Klanggebilde aufblühen.“

 

Dem Virus trotzen

Mit dem Auftritt in Zürich beginnt für uns eine neue Konzertreihe. Unter dem Motto „SOL goes international“ ist im Jahr 2022 ein Auftritt im Grossen Saal der Berliner Philharmonie geplant. Gastspiele in Warschau, Danzig und Wien sollen folgen.

Wie diese Saison weitergeht, bleibt ungewiss. „Trotzdem können wir bei den Mai-Konzerten wichtige Erfahrungen sammeln, wie man trotz einer Pandemie Kultur am Leben halten kann und muss. Keine Kultur ist auch keine Lösung und beweist wenig Mut“, findet Musikmanager Drazen Domjanic. Sein Dank gilt der liechtensteinischen Regierung und dem Schweizer Bundesrat zu diesem „ersten mutigen, aber folgerichtigen Schritt. Ich blicke optimistisch in eine Zukunft mit einer ICMA-Gala und einem Festival Vaduz Classic – wie auch immer dieses ausschauen möge.“