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02.08.22 | Liechtenstein

24-Stunden-Betreuung: Ministerien warten ab

(Symbolbild). (Quelle: Pixabay)

Die Arbeitsbedingungen in der 24-Stunden-Betreuung müssen kontrolliert und falls notwendig angepasst werden. Doch welche Regeln gelten, oder neu geschaffen werden müssen sind sich die Ministerien in Liechtenstein uneins, vorerst soll abgewartet werden was in der Schweiz passiert. Das schreibt das Liechtensteiner Volksblatt

Den seit Januar gilt in der Schweiz, dass wenn eine 24-Stunden-Betreuungskraft von einer Agentur vermittelt wird, müsse diese dem Arbeitsgesetz unterstellt werden. Nach mehreren Wochen der Abklärung wurde bekannt, dass sich das liechtensteinische Arbeitsgesetz im Wesentlichen am schweizerischen Recht orientiere, weshalb auch hierzulande die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu beachten und umzusetzen sei. Der Knackpunkt liebe bei den Ruhezeiten, heisst es weiter.

Denn die 24-Stunden-Betreuer haben nach der Beendigung der täglichen Arbeitszeit den Anspruch auf eine Pause von mindestens elf Stunden.