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03.12.19 | Ostschweiz

444 Rehe in Appenzell Ausserrhoden geschossen

Symbolfoto für Rotwild im Wald. (Foto: Pixabay)

In Appenzell Ausserrhoden ist die Jagdsaison abgeschlossen. Bei der Rehjagd wurde das Ziel nicht ganz erfüllt. Rekordhohe Abschüsse gab es hingegen bei den Hirschen und Wildschweinen.

Bei der Rehjagd wurden die Abschussziele knapp verfehlt. Zum Schutz der Wiederaufforstungen, die nach dem Sturm Vaja im Gebiet von Stein und Hundwil begonnen wurden, wird die Wildhut in der Nähe der Schadenflächen noch einzelne Rehe erlegen. Insgesamt sind bisher 444 Rehe geschossen worden.

Bei der Hirschjagd wurde mit total 58 erlegten Tieren die höchste Rotwildstrecke in Ausserrhoden seit Beginn der Statistik im Jahr 1933 erzielt. Diese Abschusszahlen wirkten sich auf die Regulierung des Hirschbestands im gemeinsamen Lebensraum in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen sehr positiv aus, heisst es in der Mitteilung der Ausserrhoder Jagdverwaltung vom Dienstag.

Auch bei der Jagd auf Wildschweine zeichnet sich ein Rekord ab. Diese Tiere können zwar noch bis Ende Januar 2020 geschossen werden. Trotzdem seien bereits sieben Wildschweine erlegt worden. Weiter wurden auch elf Gämsen erfolgreich gejagt. Noch nicht abgeschlossen ist die Jagd auf Dachse, Steinmarder und Rabenkrähen.