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26.03.20 | Liechtenstein

Kritik an Regierungsplänen für Mauren

Liechtensteins Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini. (Foto ZVG)

Der Plan der Liechtensteiner Regierung, das Pflegeheim in Mauren im Notfall in eine Corona-Spitalstation umzuwandeln, erntet Kritik. Das bestätigte Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini gegenüber Radio L.

Kritisiert wird, dass die Bewohner in diesem Notfallszenario das Heim verlassen müssten. Alternativen dazu sieht Pedrazzini allerdings nicht.

"Ich habe einige Emails bekommen, die darauf hingewiesen haben, dass der Plan keine gute Sache sei. Aber wenn wir diese Planung nicht machen würden, dann hätten wir auch ein Problem. Eine für mich nicht gangbare Alternative wäre das nicht sehr stark belegte Heim in Mauren, das recht gross ist, mir Erkrankten und bisherigen Bewohnern zu belegen", so Pedrazzini.

Pedrazzini hatte angekündigt, dass das Pflegeheim in Mauren im Ernstfall für die Pflege leichterer Coronafälle eingerichtet werden soll – um das Landesspital zu entlasten. Deshalb wird das Pflegeheim in Mauren derzeit trotz einigen Misstönen aus der Bevölkerung vorbereitet, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Dieser würde eintreten, wenn des Landesspital keine weiteren Coronafälle mehr aufnehmen könnte. Leichtere Fälle würden dann ins Pflegeheim nach Mauren ausgelagert, sagt Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini.

Eine der grössten Aufgaben sei dabei, die Beschaffung von Material und Personal.