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16.09.20 | Schweiz

Covid-19-Taskforce gegen Durchseuchung

Symbolbild Coronavirus (Foto: Keystone)

Die Schweizer Covid-19-Taskforce des Bundes ist gegen eine Durchseuchung der Bevölkerung.

Das sei nicht ratsam und würde in Wirtschaft und Gesellschaft sowie dem Gesundheitswesen massive Kosten verursachen.

Das schreibt die Expertengruppe in einem Bericht, der im Internet einsehbar.

 In dem Brief warnen die Experten vor den gesundheitlichen Folgen einer Durchseuchung.

Das Gesundheitssystem könnte kollabieren.

Um das zu verhindern, dürften laut Taskforce nicht mehr als tausend Patienten gleichzeitig auf der Intensivstation behandelt werden.

So würde es mindestens ein Jahr dauern, um die Hälfte der Bevölkerung zu infizieren.

 Um eine sogenannte Herdenimmunität zu erreichen müssten aber zwei Drittel der Bevölkerung immun gegen das Coronavirus sein - entweder durch eine Infektion oder eine Impfung.

 Mit dem gegenwärtigen Ansatz, die Zahl der Ansteckungen möglichst tief zu halten, würde die Wirtschaft weniger hart getroffen.

Diesen Ansatz gelte es weiterzuverfolgen, bis ein Impfstoff verfügbar ist.