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03.04.22 | Sport

Der HC Davos darf weiter hoffen

(Bild: Keystone-SDA)

Mit zwei Toren in den letzten gut zwei Minuten wendet der HC Davos in Rapperswil-Jona das Saisonende in extremis ab. Sie haben nun am Montag zuhause die Chance, die Viertelfinal-Serie auszugleichen.

Die Rapperswil-Jona Lakers bestanden ihre Reifeprüfung trotz eines lange dominanten Auftritts (noch) nicht. 2:03 Minuten vor dem Ende führten die Rapperswiler in der mit 6100 Zuschauern ausverkauften Heimarena am Zürichsee mit 2:0 und schienen auf dem besten Weg zu einem klaren Sieg in der Serie gegen den Rekordmeister und dem dritten Halbfinal-Einzug der Vereinsgeschichte.

Matej Stransky im Powerplay und nur 39 Sekunden später der Captain und PostFinance-Topskorer Andres Ambühl (bereits ohne Torhüter) nützten aber die letzte Chance der Davoser zum 2:2-Ausgleich. In der zweiten Verlängerung sorgte ausgerechnet Kristian Pospisil in der 84. Minute sogar noch für den Sieg, dank dem die Bündner auch den zweiten Matchball abwehrten und in der Serie nur noch mit 2:3 Siegen im Rückstand liegen. Pospisil spielte nur, weil Magnus Nygren gesperrt war.

Es war ein üppiger Lohn für eine vor allem offensiv bescheidene Leistung. HCD-Goalie Sandro Aeschlimann wehrte in den regulären 60 Minuten 41 Schüsse ab und musste sich nur durch Nico Dünner (30.) und Dominic Lammer (49.) - beide Male im Powerplay - bezwingen lassen. Auf der anderen Seite hatte Melvin Nyffeler mit 22 abgewehrten Schüssen deutlich weniger Arbeit.

Die Niederlage wird die Lakers unheimlich schmerzen. Lange hatten sie alles im Griff. Sie gingen mit ihren Chancen jedoch zu fahrlässig um und hatten bei insgesamt sieben (!) Schüssen an den Pfosten oder die Latten - inklusive eines Abschlusses, der nach Begutachtung des Videos die Torlinie um maximal einen Millimeter nicht vollständig überquert hatte - auch einiges Pech.