Jetzt läuft

-

Für dich on air

Verkehrsmeldungen
Jederzeit unter 00423 390 13 13

Studio
zurück
18.11.20 | Welt

Francisco Sagasti als Präsident Perus vereidigt

Francisco Sagasti. (Foto: Keystone-SDA)

Nach Tagen der politischen Unruhe hat Peru einen neuen Staatschef.

Der Mitte-Rechts-Politiker Francisco Sagasti legte gestern im Kongress in Lima seinen Amtseid ab.

Damit ist der 76-Jährige der dritte Präsident des südamerikanischen Landes innerhalb von etwas mehr als einer Woche.

Als Übergangsstaatschef soll der Ingenieur die Amtsgeschäfte bis zur Wahl im kommenden Jahr führen.

Nach den jüngsten Turbulenzen muss Sagasti vor allem das Vertrauen in die Politik wiederherstellen.

Zuletzt stand der Andenstaat zeitweise ohne Staatschef da.

Der Kongress hatte Präsident Martín Vizcarra am Montag vergangener Woche wegen Korruptionsvorwürfen des Amtes enthoben.

Daraufhin übernahm Parlamentspräsident Manuel Merino kommissarisch die Amtsgeschäfte.

Nach heftigen Protesten und Zusammenstössen zwischen Demonstranten und der Polizei mit mindestens zwei Toten und zahlreichen Verletzten trat Merino am Sonntag aber zurück und stürzte Peru damit in eine schwere Regierungskrise.