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15.10.19 | Schweiz

Gletscher schmelzen stark

Auch der Pizol Gletscher schmilzt (Foto: Wikipedia)

Die Gletscher in der Schweiz sind um ein Zehntel geschrumpft. Sie haben ihn den vergangenen fünf Jahren erneut mehr Eisvolumen verloren als in den Jahren zuvor. Vor allem im Hochsommer sind die Schneemassen besonders stark geschmolzen, teilt  die Akademie der Naturwissenschaften mit.

Während der Hitzewellen im Juni und Juli ist innerhalb von nur 15 Tagen so viel Schnee und Eis geschmolzen, dass der Trinkwasserbedarf der Schweiz damit für ein ganzes Jahr gedeckt wäre. Die starke Schneeschmelze hielt bis Anfang September an.

Insgesamt haben die Gletscher in der Schweiz  in den letzten zwölf Monate zwei Prozent ihres Eisvolumens verloren. Bis 2050 dürften fast alle kleinen Gletscher verschwunden sein. Aufsummiert für die letzten fünf Jahre beläuft sich der Verlust auf zehn Prozent. In den über 100-jährigen Datenreihen sei noch nie ein derartiger Verlust beobachtet worden, heisst es. Insbesondere der Verlust kleinerer Gletscher schreitet voran.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts sind bereits über 500 kleine Gletscher verschwunden, viele davon namenlos. Bis 2050 dürften fast alle kleinen Gletscher der Schweiz verschwunden sein.