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05.05.19 | Sport

Golf: Elena Moosmann triumphiert überraschend in Gams

Im sechsten Anlauf hat’s endlich geklappt: Beim VP Bank Ladies Open 2019 steht erstmals eine Schweizerin ganz oben auf dem Siegespodest. Elena Moosmann, die gerade erst 17 Jahre alt gewordene Amateurin vom GC Ennetsee bewingt im Finale die englische LETAS-Proette Hayley Davis «1up». Das zur LET Access Series zählende und mit 45'000 Preisgeld dotierte Turnier wurde erstmals in einem neuen Turnierformat («Mätzler-Mix») ausgetragen, wobei die ersten beiden Tage Strokeplay gespielt wurde; am Finaltag schliesslich standen Matchplay-Begegnungen über jeweils 9 Löcher am Programm. Bestklassierte Österreicherin im Feld ist die Burgenländer Amateurin Isabella Holpfer auf Rang 3; sie hatte nach zwei Runden ebenfalls an der Spitze gelegen, dann aber das Halbfinale gegen Davis verloren.

Die Rückkehr des Winters am ersten Mai-Wochenende war auch für das 6. VP Bank Ladies Open im GC Gams-Werdenberg nicht ohne Folgen geblieben. Bereits die zweite Strokeplay-Runde vom Samstag war am Nachmittag von stürmischen Winden, kalten Temperaturen und einzelnen Regengüssen geprägt gewesen und hatte schliesslich kurz nach 18 Uhr unterbrochen werden müssen, weil Windböen die Bälle auf den Grüns bewegten. Fertiggespielt wurde die zweite Runde am Sonntagvormittag ab 8.15 Uhr. Und während zu dem Zeitpunkt nahezu die gesamte Schweiz unter einer Schneedecke gelegen hat, blieb das obere St. Galler Rheintal von Frau Holle mehr oder minder verschont: Sehr kalt und nass war es zwar auch in Gams, aber die zwischenzeitlich fallenden Schneeflocken (und auch die Hagelkörner am Nachmittag) lösten sich bei Bodenkontakt auf.

Aufgrund der Verzögerung musste das Programm für den Finaltag allerdings verkürzt werden: Statt der ursprünglich vorgesehenen drei Matchplay-Runden (über jeweils 9 Löcher) wurden nur deren zwei gespielt. Die Top-4-Klassierten nach den beiden Strokeplay-Runden qualifizierten sich direkt für die Halbfinals. Bitter für die Schweizer Amateurin Klara Wildhaber, die das Feld nach Runde 1 angeführt hatte, am Samstag aber nachmittags starten musste und buchstäblich «vom Winde verweht» worden ist. Sie klassierte sich nach den Strokplay-Runden im geteilten vierten Rang, verpasste die Halbfinals aber aufgrund des schlechteren Scores in Runde 2.