Jetzt läuft

-

Für dich on air

Verkehrsmeldungen
Jederzeit unter 00423 390 13 13

Studio
zurück
29.06.20 | Bern

Bundeshaus wird besser vor Terroranschlägen geschützt

Bis Mitte August wird die Zone vor dem Haupteingang des Parlamentsgebäudes mit einer Bauwand abgesperrt. (Foto: Keystone-SDA)

 

Das Bundeshaus wird besser vor Terroranschlägen geschützt. Spezielle Granitpoller mit Stahlkern sollen mögliche Anschläge mit Fahrzeugen vom Bundesplatz her verhindern.

Die Bauarbeiten begannen am Montag und dauern voraussichtlich bis Anfang Oktober, teilten die Parlamentsdienste mit. Die Schutzmassnahmen seien vom Bundesamt für Polizei (Fedpol) angeregt worden. Zusammen mit der Stadt Bern sei die Wahl auf Granit aus dem Tessin gefallen und auch die Platzierung sei in enger Zusammenarbeit mit den Berner Behörden erfolgt.

Die üblichen Chromstahlpoller seien für die Bauherrschaft nicht in Frage gekommen; sie hätten gestalterisch nicht vor das denkmalgeschützte Gebäude gepasst. Doch die üblichen Granitpoller, die auch vor anderen historischen Gebäuden in der Berner Altstadt eingesetzt würden, hätten den Aufprallkräften nicht widerstanden.

Deshalb habe das Bundesamt für Bauten und Logistik Schweizer (BBL) Ingenieure und Unternehmer eine neuartige Lösung entwickeln lassen: Ein Hybridsystem aus zertifiziertem Spezialstahl mit einem Granitmantel. Dieses erfülle alle Anforderungen an die Sicherheit, den Zugang, den Fussgängerverkehr und die optische Wirkung. Die Kosten für die Sicherheitsmassnahmen werden auf rund 800'000 Franken beziffert.