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28.01.20 | Region

Immunologe beschwichtigt: Corona-Virus vergleichbar mit Grippe

Logo der Weltgesundheitsorganisation WHO (Foto: Wikipedia)

Das neue Corona-Virus aus China sei nicht gefährlicher als eine Grippe. Das sagt der St. Galler Immunologe Pietro Vernazza in einem Interview mit FM1-Today.

In den allermeisten Fällen verlaufe die Infektion mild, die Erkrankten leiden an Schnupfen und/oder Husten. Eine Todesfolge sei genauso selten wie bei einer saisonalen Grippe. Die Corona-Viren sind grundsätzlich seit Jahren bekannt. Das neue Virus verhalte sich nach aktuellen Erkenntnissen wie eine saisonale Erkältung.

Die Panik ist laut Vernazza medien-gemacht, vor allem die Sozialen Netzwerke würden ihren Teil dazu beitragen. Mit wissenschaftlichen Fakten habe die Hysterie aber nichts zu tun.

Börse unter Druck

Unterdessen lässt die Corona-Virus-Panik die Kurse an den asiatischen Börsen weiter fallen. Die Nachrichten von der Ausbreitung und von Todesfällen haben die Stimmung der asiatischen Anleger gedrückt.

Der Nikkei-Index lag am Dienstag im Verlauf rund 1 Prozent tiefer. Die Börse in Shanghai schloss 2,8 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 3,1 Prozent.

Die wirtschaftlichen Folgen des Corona-Virus sind aber noch nicht abesehbar. Entscheidend ist hierbei laut Ökonomen nicht die Todesrate, sondern wie ansteckend das Virus ist.

Erster Fall in Deutschland

Das Coronavirus hat sich bislang vor allem in China ausgebreitet. Auch in Europa sind bestätigte Erkrankungen bekannt - nun gibt es einen ersten nachgewiesenen Fall in Deutschland.

Bei einem Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern wurde die Lungenkrankheit nachgewiesen. Er wird im Moment medizinisch überwacht.

Atemschutzmasken in Liechtenstein ausverkauft   |  27.01.2020, 17:15