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02.06.20 | Liechtenstein

Intensive Pfingsten für AAA-Rettungshelikopter

Flugbetrieb am Heliport Balzers. (Foto: ZVG)

Die Rettungshelikopter «Lions 1» und «Lions 3» der AAA Alpine Air Ambulance (AAA) sowie der von ihr betriebene «Christoph Liechtenstein» der AP3 Luftrettung flogen über das Pfingstwochenende 36 Einsätze. 

Nach dem Corona-Lockdown lockte das schöne Wetter über Pfingsten die Menschen wieder nach draussen. So gestaltete sich das Pfingstwochenende für die Crews der AAA-Rettungshelikopter dieses Jahr als besonders einsatzintensiv. Seit Freitag wurden die Rettungshelikopter «Lions 1», «Lions 3» und der «Christoph Liechtenstein» 36 Mal für Primäreinsätze sowie für Verlegungen aufgeboten. Bei den Rettungseinsätzen handelte es sich um die verschiedensten Unfälle wie Velo-, Motorad- und Wanderunfälle aber auch um internistische Notfälle wie Herzinfarkte. Die Verlegungen waren ausschliesslich interinstitutionelle Patiententransporte. Dazu kam ein Suchflug: Am Rheinfall unterstützte der «Lions 3» am Pfingstmontag Rettungstaucher und Polizei bei der Suche nach einer vermissten Person. 
 
Da bei Rettungen jede Sekunde zählt, setzt die AAA auf die direkte Alarmierung ihrer Einsatzmittel aus dem Einsatzleitsystem der jeweiligen Sanitätsnotrufzentrale 144 nach  dem Next best-Prinzip. Nur so kann der Zeitverlust von mehreren Minuten bei der Weitergabe  an eine weitere Zentrale für die Alarmierung zu Gunsten einer schnelleren Patientenversorgung verhindert werden. Am Tag sind die AAA-Crews in rund drei Minuten in der Luft, in der Nacht in knapp neun Minuten.