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26.09.21 | Schweiz

Ja zur "Ehe für alle" - Nein zur "99-Prozent-Initiative"

Heute entscheiden die Schweizer Stimmbürger über zwei Vorlagen. (Quelle: KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz dürften künftig zivil heiraten können.

Gemäss einer ersten Trendrechnung von gfs.bern hat die Stimmbevölkerung die Änderungen im Zivilgesetzbuch angenommen.

Vor der Abstimmung zeichnete sich eine Zustimmung von 63 bis 67 Prozent ab.

Die Grünliberalen forderten Ende 2013 eine Verfassungsänderung, welche die Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare öffnen soll.


Die zweite Vorlage scheint die Schweizer Stimmbevölkerung dagegen abzulehnen: die Volksinitiative 99-Prozent-Initiative der Jungsozialisten.

Das zeigt ebenfalls die erste gfs-Trendrechnung.

Demnach dürften rund zwei Drittel ein Nein in die Urne gelegt haben.

Ein Prozent der Schweizer Bevölkerung verfügt über 42 Prozent des gesamten Vermögens in der Schweiz.

Mit der 99-Prozent-Initiative sollte mehr Verteilungsgerechtigkeit geschaffen werden - zugunsten der 99 Prozent, die nicht zu den Reichsten zählen.