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22.02.21 | Liechtenstein

Eggenberger am UNO-Menschenrechtsrat

Aussenministerin Katrin Eggenberger am UNO-Menschenrechtsrat. (Quelle: ZVG)

Liechtensteins Aussenministerin Katrin Eggenberger sprach heute (am Montag, 22. Februar) in einem Video-Statement am hochrangigen Segment des UNO-Menschenrechtsrates in Genf, das aufgrund der Covid-19-Pandemie virtuell stattfand.

Am hochrangigen Segment, mit dem traditionellerweise die März-Session des UNO-Menschenrechtsrates eröffnet wurde, nahmen mehr als 120 Vertreter von Staaten und internationalen Organisationen teil, um aktuelle Herausforderungen der globalen Menschenrechtspolitik zu besprechen. Die Reden der jeweiligen Staatsvertreter wurden virtuell nach Genf übertragen.

In ihrer Rede vor dem Ratsplenum betonte Aussenministerin Katrin Eggenberger, dass die UNO angesichts der aktuellen Herausforderungen der Covid-19-Pandemie in vielen Teilen der Welt heute mehr denn je gebraucht werde. Die Pandemie bringe grosse Auswirkungen in den Bereichen Gesundheit, Menschenrechte und Entwicklung mit sich, weshalb sich Liechtenstein stets für internationale Zusammenarbeit bei der Bewältigung der Pandemie ausgesprochen hat.

Weiter unterstrich sie Liechtensteins Beitrag als Teil der Kerngruppe der Resolution zum Erhalt des Rechts auf Privatsphäre im digitalen Zeitalter. Die anstehende Verlängerung des Mandats des UNO-Sonderberichterstatters zum Recht auf Privatsphäre ist eine der Prioritäten Liechtensteins an der 46. Session des Menschenrechtsrats. Regierungsrätin Eggenberger war zudem erfreut, von Liechtensteins Unterzeichnung des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen berichten zu können. Dies sei ein weiterer Schritt für den Schutz und die Förderung der Rechte von Menschen mit Behinderungen in Liechtenstein.