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06.07.20 | Kanton St. Gallen

Keine Überlebenschancen für Vermisste nach Wasserunfall

Einsatz der Kantonspolizei während der Suche. (Foto: ZVG)

Die St. Galler Kantonspolizei hat am Montagvormittag über die Umstände des Unfalls bei einem Wasserfall in Henau SG informiert. Für die seit Sonntagabend vermissten Personen besteht keine Hoffnung mehr.

Gegen hundert Einsatzkräfte hatten seit Sonntagabend versucht, einen 30-jährigen Kantonspolizisten und eine 26-jährige Schweizerin aus der Gegend zu retten. Es wird vermutet, dass die beiden Körper unter einem rund vier Meter hohen Wasserfall zwischen Steinen eingeklemmt sind. Weil dort der Wasserdruck geschätzte 40 Tonnen betrage, hätten die Helfer nicht an die Stelle gelangen können, informierte die Polizei am Unfallort.

Nun wird versucht, den Fluss mit Beton und Steinblöcken zu stauen, um die beiden Personen zu suchen und bergen. Dies könne allerdings noch Tage dauern.

Die beiden Vermissten hatten am Sonntagabend zusammen mit weiteren Personen in der Thur in der Nähe der Brücke gebadet. Nach bisherigen Erkenntnissen wollten drei Personen oberhalb des dortigen Wasserfalls den Fluss überqueren. Die Frau und der Mann wurden mitgerissen, stürzten den Wasserfall hinunter und konnten sich nicht mehr befreien.