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06.12.19 | Liechtenstein

Abänderung des KVG weitgehend unbestritten

Im Spital Flawil werde aber trotz der schwierigen Ausgangslage der Operationsbetrieb nach den Sommerferien in reduziertem Umfang wiederaufgenommen. (Foto: Pixabay)

Die Abänderung des Liechtensteiner Krankenversicherungsgesetzes ist im Landtag auf breite Zustimmung gestossen.

Die Abgeordneten sind einstimmig auf eine Vorlage von Gesundeitsminister Mauro Pedrazzini eingetreten.

Meinungsverschiedenheiten gab es trotzdem, etwa beim Leistungsaufschub. Dieser soll greifen, wenn jemand die Prämie bezahlen könnte, sich aber weigert. Patrick Risch von der Freien Liste etwa gab zu verstehen, dass diejenigen die bezahlen könnten, aber nicht wollten, von den Krankenkassen einfach betrieben werden können. Bei jenen die bezahlen wollten, aber nicht könnten, würde mit der Abänderung des KVG das Problem hin zu den Ärzten und Patienten verlagert. Der Staat entziehe sich hier seiner Verantwortung. Deshalb bitte er Gesundheitsminister Pedrazzini für die Zweite Lesung eine sozialverträglichere Vorlage zu präsentieren, so Risch.

 

Unaufgeregte Debatte zum KVG   |  06.12.2019, 07:08