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01.08.20 | Sport

LFV U21 verliert gegen YB U18 mit 1:3

Man of the match Tim Schreiber (LFV U21) und Mario Walch vom Ball-Sponsor Frederick.

Vor dem Duell mit dem Titelverteidiger war man gespannt, ob die U21 des LFV die Vorgabe von Trainer Martin Stocklasa umsetzen kann. Er verlangte nach der klaren Auftaktniederlage im zweiten Spiel gegen die U18 der Berner Young Boys eine Widergutmachung.

Die Liechtensteiner starteten engagiert ins Spiel. Der erste Angriff war gleich von Erfolg gekrönt. Der Ball kam zu Schreiber, der nicht lange fackelte und mit einem strammen Distanzschuss die Einheimischen in Führung brachte. Die Reaktion der Berner liess nicht lange auf sich warten. Applah konnte im Sechzehnmeterraum nur durch ein Foul gestoppt werden, den fälligen Penalty verwertete Kapitän Jakob souverän. Bis zur Pause verlief die Partie ausgeglichen. Die junge Liechtensteiner Elf, nicht weniger als fünf Spieler mit Jahrgang 2002 standen in der Startaufstellung, konnte überzeugen. Bis zur letzten Minute der Nachspielzeit. Applah´s setzte sich über links durch, sein Zuspiel zur Mitte verwertete der Schweizer U17 Nationalspieler Pahud unhaltbar für den sehr gut mitspielenden Torhüter Foser.

 Entscheidung nach Eckball

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Lange Zeit verlief die Partie ausgeglichen, wobei die Talente aus Bern zu mehr Abschlüssen kamen. Nach einem Lattenschuss in der 54. Minute war es zehn Minuten später der Zweimeter Verteidiger Karim-Sow, der einen Eckball per Kopf unhaltbar zum Schlussstand von 3:1 aus Berner Sicht verwertete. YB konnte das Resultat gekonnt verwalten. Aus Liechtensteiner Sicht kann man sagen, dass die von Trainer Stocklasa erwartete Widergutmachung in Punkto Einsatz und taktischem Verhalten sichtbar war. Im Abschluss war noch ein gewisses Potential auszumachen.

 Nächstes Jahr mit Bundesligateam

Nach dem Turnier ist vor dem Turnier und daher laufen die Vorbereitungen bereits für den Liechtenstein Sommer Cup 2021. Was heuer auf Grund von Covid 19 noch nicht möglich war, soll im nächsten Jahr Tatsache werden. Dem Veranstalter liegt eine prominente Zusage aus der deutschen Bundesliga vor. „Es war schon alles aufgegleist. Hotel und Plätze reserviert. Die U19 von Red Bull Leipzig hatte ein Trainingslager in Ruggell mit Turnierteilnahme geplant. Leider konnte dies aus den bekannten Gründen nicht realisiert werden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben“, zeigen sich Andreas Kollmann und Georges Lüchinger, die Organisatoren des Liechtenstein Sommer Cup erfreut mit Blick aufs nächste Jahr. Der diesjährige Sieger, die VFV Akademie U18, hat eine Einladung ebenfalls auf sicher. Auch YB und die LFV Auswahl wären gern gesehene Gäste auf der Ruggeller Widau im nächsten Jahr.