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31.03.20 | Liechtenstein

62 Fälle und Arbeit an Exit-Strategie

Liechtensteins Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini. (Foto ZVG)

Wie Gesundheitsminister Mauro Pedrazzini gegenüber Radio L sagte, mache man sich bereits Gedanken, wie Liechtenstein nach der Coronakrise wieder zur Normalität zurückkehren soll. Pedrazzini geht davon aus, dass es keinen Stichtag geben wird, an dem alle Massnahmen gleichzeitig aufgehoben werden.

Die Aufhebung der Massnahmen kann nach Einschätzung Pedrazzinis nur schrittweise erfolgen, denn alles ändere wäre zu gefährlich. Die Aufhebung der Massnahmen könnte in drei oder vier Schritten erfolgen, dazwischen müssten aber immer einige Wochen liegen, damit kontrolliert werden könne, ob nicht wieder Ansteckungen erfolgt seien, so Pedrazzini. Demnach benötige die Aufhebung der Massnahnen einige Zeit und "werde eine längere Geschichte." Wann dies geschehen soll, stehe derzeit noch nicht fest, so Pedrazzini weiter.

Bis Montag um 18 Uhr wurden 64 Personen in Liechtenstein positiv getestet. Am Morgen hat die Schnelltestanlage in der Marktplatzgarage in Vaduz ihren Betrieb aufgenommen. Bis 17 Uhr haben 36 Personen die Anlage aufgesucht – deren Testergebnisse stehen noch aus. Die Tendenz der vergangenen Tage hat sich weiter fortgesetzt: die Zahlen sind nicht exponentiell angestiegen. Bis Sonntag lagen 62 Fälle vor, am Montag sind zwei dazugekommen.