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30.08.20 | Liechtenstein

Liechtensteiner klagen gegen Postauto

Symboldbild Postauto Schweiz (Foto: Wikipedia)

Private Transportunternehmer aus Liechtenstein klagen gegen Postauto.

Die Schweizer Postauto-Tochter im Fürstentum habe mit Querfinanzierungen getrickst und sich so Aufträge für den Betrieb der Buslinien im Fürstentum gesichert, lauten die Vorwürfe.

Die Unternehmer machen einen Schaden von 35 Millionen Franken geltend, berichtet die NZZ am Sonntag. 

Die Gesellschaft habe um jährlich mindestens drei Millionen Franken günstiger offerieren können als die private Konkurrenz, weil ihr 17 Millionen an Quersubventionen von der Schweizer Muttergesellschaft überwiesen worden seien, sagt einer der Anzeigeerstatter.

Ein Postauto-Sprecher betont, man sehe keinen Schadenersatzanspruch, und der geforderte Betrag sei nicht nachzuvollziehen.

Postauto Liechtenstein hatte sich im Jahr 2010 den Auftrag mit einem Volumen von 160 Millionen Franken für zehn Jahre gesichert.