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07.12.19 | Schweiz

"Mehr Fingerspitzengefühl" im Zürcher Bundesasylzentrum

Das Asylzentrum des Bundes in Zürich. (Foto: Keystone - DPA)

Der Bund hat aufgrund der Kritik der Stadt Zürich am harten Regime im neuen Bundesasylzentrum (BAZ) "gewisse Anpassungen" vorgenommen. Die Eingangskontrollen werden nun mit mehr Fingerspitzengefühl vorgenommen, Kinder und Babys werden nicht mehr durchsucht.

Zu Beginn hätten es die Sicherheitsangestellten wohl etwas zu genau genommen, räumte Daniel Bach vom Staatssekretariat für Migration (SEM) am Samstag vor den Medien ein. "Das haben wir korrigiert."

Kugelschreiber und Kaugummi werden den Asylsuchenden nun nicht mehr abgenommen, Schulkinder und Babys nicht mehr durchsucht. Diese werden nur noch visuell kontrolliert. Die Sicherheitsleute würden generell mehr Fingerspitzengefühl zeigen, versicherte Bach.