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22.03.23 | Politik

Neue Massnahmen zum Naturschutz im Pazifik

US-Präsident Joe Biden. (Foto: Evan Vucci/AP/dpa )

US-Präsident Joe Biden will den Meeresschutz im Pazifik ausweiten. Er beauftrage den Handelsminister damit, die Ausweisung eines neuen Meeresschutzgebiets der US-Gewässer um die abgelegenen Pazifikinseln zu prüfen, sagte Biden gestern bei einem Gipfel zum Naturschutz in der US-Hauptstadt Washington. Zu diesen abgelegenen und unbewohnten Inseln im Zentralpazifik gehören etwa die Baker-, Howland- und Jarvisinseln. Sie zählen zu den Aussengebieten der Vereinigten Staaten. Biden zufolge handelt es sich um ein Gebiet mit einer Grösse von mehr als zwei Millionen Quadratkilometern.

Biden kündigte ausserdem an, ein Gebiet im US-Bundesstaat Nevada, das von den amerikanischen Ureinwohnern als heilig angesehen wird, zu einem neuen nationalen Denkmal zu erklären. Damit wird das grösstenteils unbebaute Gebiet mit dem Namen Avi Kwa Ame zu einem ausgewiesenen Schutzgebiet. Mit der Einstufung sollen dem Weissen Haus zufolge indigene Völker geehrt und gleichzeitig öffentliches Land geschützt werden. "Wir schützen das Herz und die Seele unseres Nationalstolzes", sagte Biden. "Es ist ein Ort der Ehrfurcht. Es ist ein Ort der Spiritualität. Es ist ein Ort der Heilung." Das Gebiet Castner Range in Texas soll ebenfalls den Status eines Schutzgebiets erhalten.