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04.08.20 | Wirtschaft

Oerlikon verbucht Umsatzrückgang

Bis Ende Juni seien 400 der geplanten 800 Stellen abgebaut worden. (Foto: Keystone-SDA)

Der Industriekonzern Oerlikon hat im ersten Halbjahr 2020 einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Insbesondere im zweiten Quartal war der Einbruch in der Sparte Oberflächentechnik durch die Covid-19-Pandemie heftig. Das Geschäft mit Anlagen für Kunstfasern erwies sich als krisenresistenter.

Als Reaktion auf die Pandemie habe man das laufende Produktivitätsprogramm beschleunigt und man sei dem Zeitplan voraus, wie Oerlikon am Dienstag mitteilte. Bis Ende Juni seien 400 der geplanten 800 Stellen abgebaut worden. Bis Jahresende soll die Marke von 700 erreicht werden, davon rund 50 in der Schweiz und Liechtenstein.

Der Umsatz sank in der Berichtsperiode um rund 22 Prozent auf 1,04 Milliarden Franken. Dabei verlor die Oberflächentechnik mit -22 Prozent etwas stärker als Manmade-Fibers mit -21 Prozent. Der Auftragseingang ging um 20 Prozent auf 1,08 Milliarden zurück.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA lag 57 Prozent tiefer bei 92 Millionen Franken. Operativ lag der Wert bei 114 Millionen entsprechend einer Marge von 10,9 Prozent nach 16,4 Prozent im Vorjahr.

Unter dem Strich verblieb ein Verlust von 32 Millionen Franken nach einem Minus von 99 Millionen im Vorjahr. Vor Jahresfrist hatten Effekte aus dem Verkauf des Segments Drives Systems das Ergebnis in die Verlustzone gedrückt.