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29.06.20 | Schweiz

Reallöhne erstmals seit 2016 wieder gestiegen

Symbolfoto für eine Steigerung. (Foto: Pixabay)

Schweizer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben 2019 unter Berücksichtigung der Inflation erstmals seit 2016 wieder mehr Geld im Portemonnaie gehabt. Die Reallöhne stiegen um 0,5 Prozent an. Nominal, das heisst ohne Einberechnung der Teuerung, verdienten die Angestellten 0,9 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Gemäss einer am Montag veröffentlichten Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) ist der Anstieg der Kaufkraft bei den Reallöhnen einerseits auf die Zunahme der Nominallöhne um 0,9 Prozent zurückzuführen (2018: +0,5%), andererseits war aber auch die Inflation etwas tiefer als die Schätzungen zum Zeitpunkt der Lohnentscheidungen für 2019 anzeigten. So betrug die Teuerung im vergangenen Jahr 0,4 Prozent statt der vorausgesagten 0,5 Prozent.

Die Löhne der Frauen haben 2019 real leicht stärker zugenommen als diejenigen männlicher Arbeitnehmer. Gemäss der Erhebung verdienten Frauen rund 0,6 Prozent mehr als noch im Vorjahr, während die Zunahme bei den Männern 0,5 Prozent betrug. Nominal war die Zunahme mit einem Plus von 1,0 Prozent ebenfalls leicht höher als bei den Männern (+0,9%).

Nach Sektoren betrachtet stiegen die Reallöhne in der Industrie um 0,5 Prozent und im Dienstleistungssektor um 0,6 Prozent, nominal waren es in beiden Sektoren 0,9 Prozent mehr.a