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10.10.19 | Welt

Rechtsextremist wollte Massaker in Halle anrichten

Ein Polizist mit Funkgerät, Handschellen und Pistole. (Foto: Pixabay)

Bei einem Angriff auf eine Synagoge und einen Döner-Imbiss in Halle an der Saale hat ein mutmasslicher Rechtsextremist am Mittwoch zwei Menschen erschossen und zwei weitere schwer verletzt. Der mutmassliche Schütze wurde festgenommen.

In Deutschland hat ein schwerbewaffneter Täter versucht, in einer Synagoge in Halle/Saale ein Blutbad unter rund 80 Gläubigen anzurichten. Der Täter wollte nach Angaben des Zentralrats der Juden mit Waffengewalt in die Synagoge eindringen.

Danach soll der Mann vor der Synagoge und in einem nahen Döner-Imbiss zwei Menschen erschossen haben. Er floh vom Tatort und wurde am Nachmittag festgenommen. Er hatte seine Tat gefilmt und das Video ins Internet gestellt.

Erst nach langen Stunden des Wartens wurde klar, dass es sich um einen Einzeltäter handelte. Innenminister Horst Seehofer sprach am Abend von einem antisemitischen Motiv.

Der Generalbundesanwalt, der die Ermittlungen rasch an sich gezogen hatte, habe zudem "ausreichend Anhaltspunkte für einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund".