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27.09.22 | Liechtenstein

Regierung setzt Taskforce zu Energiepreisen ein

Regierungsgebäude in Vaduz. (Quelle: Pixabay)

In Liechtenstein und der Schweiz ist der Anteil der Energiekosten bei den Haushaltsbudgets der Privathaushalte deutlich geringer als in anderen europäischen Ländern. 
Allerdings könnten die hohen Energiepreise einkommensschwache Haushalte sowie energieintensive Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten bringen schreibt die Regierung. 
Die Taskforce "Energiepreise" unter der Leitung des Ministeriums für Inneres, Wirtschaft und Umwelt wird die Auswirkungen der steigenden Energiepreise auf die privaten Haushalte und die Unternehmen analysieren sowie mögliche Massnahmen zur vorübergehenden Abfederung evaluieren. 
Die liechtensteinischen Wirtschaftsverbände sind in diesen Prozess eingebunden. 
Bis Ende Oktober 2022 soll ein erster Zwischenbericht vorgelegt.
Die Liechtensteiner Wirtschaftskammer schreibt derweil, sie sei in grosser Sorge bezüglich der künftigen Energieversorgung des Landes.
Die angekündigten Strom- und Gaspreispreiserhöhungen könnten zu nachhaltigen Schäden für den Wirtschaftsstandort Liechtenstein führen. 
Die Wirtschaftskammer warne davor, dass mittel- bis langfristig Unternehmen und damit zahlreiche Arbeitsplätze gefährdet seien, sofern von der Politik nicht zeitnah Gegenmassnahmen eingeleitet würden wird Martin Meyer, Präsident der Wirtschaftskammer Liechtenstein zitiert.