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19.08.19 | Welt

Reykjavík: Gletscher verschwunden

Foto: Keystone-sda.

Auf Island ist offiziell der erste Gletscher für "tot" erklärt worden. Der 700 Jahre alte Okjokull gilt formell nicht mehr als solcher, weil er mit nur noch 15 Metern Eisdicke zu leicht geworden ist, um sich vorwärts zu schieben. Zum Gedenken an den ehemaligen Gletscher gab es eine Abschiedszeremonie. An dieser nahmen rund hundert Menschen teil, darunter auch Regierungschefin Katrin Jakobsdottir. Sie machten damit auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam. Schmelzende Gletscher verlieren weltweit nach neuen Schätzungen jährlich rund 335 Milliarden Tonnen Eis.