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13.01.21 | Welt, Schweiz

Threema profitiert von Diskussion um WhatsApp-AGB

App Threema. (Foto: Keystone-SDA)

Der Schweizer Kurznachrichtendienst Threema profitiert von den Diskussionen um die neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien des Platzhirschen WhatsApp.

Während viele Nutzer der Facebook-Tochter die App von ihren Geräten löschen, steigen die Downloadzahlen der kostenpflichtigen Threema-App rasant an.

Auch die Gratis-Alternativen Telegram und Signal legen deutlich zu.

"Die Zahl der Downloads hat sich seit dem vergangenen Donnerstag etwa verfünffacht", sagte Threema-Sprecher Roman Flepp heute.

Auslöser des WhatsApp-Exodus sind offenbar Befürchtungen, dass mit den geänderten AGB künftig viele persönliche Daten mit anderen Facebook-Unternehmen geteilt werden.

Die Nutzer müssen die neuen Bedingungen bis zum 8. Februar akzeptieren.

Threema wirbt damit, dass sich der Dienst auch komplett anonymisiert nutzen lässt und weder Mobilnummer noch Email-Adresse nötig sind.

Bei der Sicherheit wird neben der Verschlüsselung auch gerne auf den Standort der Server in der Schweiz verwiesen.

Im Unterschied zu den Wettbewerbern muss man beim Download der App für Android oder Apple aber zahlen, derzeit 3 Franken.

"Wenn Sie nicht für ein Produkt bezahlen, sind sie selbst das Produkt", lautet ein Motto von Threema.