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25.09.21 | Liechtenstein

Tierrechtsorganisation Peta fordert Verbot der Hobbyjagd

Symbolbild Jäger (Foto: Unsplash/Sebastian Pociecha)

Nach dem versehentlichen Abschuss eines Lamas im Muotathal fordert die Tierrechtsorganisation Peta ein Verbot der Hobbyjagd.
Gerade Hobbyjäger würden zuweilen vorschnell abdrücken, kritisierte die Tierrechtsorganisation.
Ein Verbot der Hobbyjagd in der Schweiz sei "überfällig". 
Jedes Jahr seien Fehlschüsse für erhebliches Leid bei hunderttausenden Tieren verantwortlich.
Auch Menschen würden immer wieder getroffen, verletzt oder sogar getötet heisst es.
Manuel Wyss, Abteilungsleiter Jagd und Wildtiere im Kanton Schwyz sagte auf Anfrage, weshalb der Jäger ein Lama nicht von einem Hirsch unterscheiden konnte, sei Gegenstands eines Verfahren. 
Der Jäger habe den Fehlschuss ferner pflichtwidrig nicht gemeldet. 
Ihm sei sofort das Jagdpatent entzogen worden.  
Bereits in der ersten Septemberhälfte hatte auch im Oberengadin ein Jäger Schwierigkeiten, ein Pferd von einem Rehbock zu unterscheiden. Das Pferd musste nach dem Fehlschuss eingeschläfert werden.