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26.06.20 | Graubünden

Untersuchungen gegen Bündner Baufirmen

Die Kartellwächter untersuchen, ob Bündner Baufirmen Preise abgesprochen haben (Foto. Keystone)

Die Eidgenössische Wettbewerbskommission Weko geht erneut gegen Bündner Baufirmen vor.

Sie hat eine Untersuchung gegen mehrere Unternehmen eröffnet. Es geht um mögliche illegale Preisabsprachen auf dem Bau , teilt die Weko mit.  

Bei solchen Absprachen stimmen Firmen ihre Angebote mit dem Ziel ab, einem Unternehmen den Auftrag zu einem bestimmten Preis zuzuschanzen.

Bündner Baufirmen sind seit längerem im Visier der Weko.

Die Kartellwächter haben bereits zehn Untersuchungen zu Absprachen im Kanton Graubünden durchgeführt.

Erst Ende Mai zahlte der grösste Schweizer Baukonzern Implenia dem Kanton Graubünden in einem Vergleich 1 Million Franken wegen illegalen Preisabsprachen auf dem Bau.

Insgesamt beliefen sich die Vergleichszahlungen von mehreren Baufirmen mit dem Kanton Graubünden nach Abschluss der Implenia-Vereinbarung auf total 9 Millionen Franken.

Untersuchungen der Wettbewerbskommission brachten die in den Jahren 2004 bis 2012 begangenen Kartellverstösse ans Tageslicht.