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Dominique Sohm
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Symbolbild

Zürich: Mehr Freitode bei EXIT


In der Schweiz nehmen mehr Menschen die Sterbehilfe in Anspruch. 2018 sind in der Deutsch-Schweiz und im Tessin 905 Menschen mit Hilfe einer Freitodbegleitung aus dem Leben geschieden. Das sind 172 mehr als im Vorjahr, teilt die Vereinigung für humanes Sterben EXIT mit.

Frauen entscheiden sich dabei häufiger als Männer für Sterbebegleitung: Bei den Verstorbenen handelte es sich um fast 60 Prozent Frauen und rund 40 Prozent Männer. Der Grund für das starke Bedürfnis nach Freitodbegleitungen sei unter anderem die deutliche Alterung der Gesellschaft. Das Durchschnittsalter bei den Begleitungen in den Tod liege bei 78 Jahren. Dabei greifen vor allem unheilbare Krebspatienten auf die Sterbehilfe zurück.