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12.09.19 | Schweiz

St. Gallen: Anklage wegen Missbrauchs

Anfangs Juli 2018 eröffnete die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Strafuntersuchung gegen einen 33-jährigen Schweizer wegen des Verdachts der Verbreitung von Kinderpornografie im «Darknet». Die Staatsanwaltschaft St. Gallen hat gegen den Mann beim Kreisgericht Anklage erhoben. Dem Beschuldigten wird gemäss Anklageschrift vorgeworfen, einen der Knaben im privaten Rahmen, die anderen Knaben im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in drei Kindertagesstätten im Kanton St. Gallen missbraucht zu haben. Der Beschuldigte soll insgesamt mehrere tausend Videos und zehntausende von Bildern mit kinderpornografischem Inhalt auf Datenträger gespeichert haben. Im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit in den Kindertagesstätten soll er zudem von mehreren Knaben sexuell motivierte Fotoaufnahmen gemacht und einen Teil davon anonym online verbreitet haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten sowie eine stationäre therapeutische Massnahme zur Behandlung der psychischen Störung des Beschuldigten.