Auch Trump sichert sich Delegiertenzahl für Kandidatur, © Mike Stewart/AP/dpa
 Mike Stewart/AP/dpa
  • Welt

Auch Trump sichert sich Delegiertenzahl für Kandidatur

Da Trump in seiner Partei zuletzt keine ernst zu nehmende Konkurrenz mehr hatte, ist dem 77-Jährigen die Kandidatur für die Republikaner faktisch nicht mehr zu nehmen.

13.03.2024

Seine letzte verbliebene Konkurrentin Nikki Haley warf vor Kurzem hin. Sie war aber ohnehin keine Gefahr mehr für ihn, wie Trumps Siegeslauf bei den Vorwahlen zeigte. Offiziell nominiert wird Trump erst bei einem Parteitag im Juli in Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin.

Trump überschritt gestern Abend die Marke von 1215 notwendigen Delegierten. Aller Voraussicht nach wird er bei der Präsidentenwahl am 5. November gegen den demokratischen Amtsinhaber Joe Biden antreten. Dieser sicherte sich wenige Stunden zuvor die notwendigen Delegierten, um im Sommer offiziell zum Kandidaten seiner Partei ernannt zu werden.

Wer in den Vereinigten Staaten Präsidentschaftskandidat werden will, muss sich zunächst in parteiinternen Vorwahlen in den verschiedenen Bundesstaaten durchsetzen. Bei der Vorwahlrunde am Dienstagabend wurde bei den Demokraten und Republikanern unter anderem in den Bundesstaaten Georgia, Mississippi und Washington abgestimmt. Eine Woche zuvor hatten Biden und Trump am wichtigen Wahltag "Super Tuesday" bedeutende Gewinne eingefahren.