Ausgewogene Berichterstattung gefährdet, © Liechtenstein-Instiut.li
Patricia Schiess. Liechtenstein-Instiut.li
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Ausgewogene Berichterstattung gefährdet

Eine Studie zeigt die Gefahren einer Privatisierung des Liechtensteinischen Rundfunks auf.

15.04.2024

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Autorin Patricia Schiess vom Liechtenstein Institut sieht die neutrale und ausgewogene Berichterstattung in Gefahr.

Einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk könne der Staat einen klaren Leistungsauftrag erteilen. "Das kann der Staat den Privaten nicht vorschreiben", sagt Patricia Schiess. "Diese müssen auch eine journalistische Sorgfalt haben. Das steht im Meidengesetz. Sie müssen abklären, was sie recherchieren, sie müssen richtigstellen, wenn ein Fehler passiert ist und trennen zwischen Berichterstattung und Meinung. Aber ein privates Medienunternehmen kann eine Gewichtung vornehmen und sagen: wir haben einen bestimmten Standpunkt, sei das ein politischer oder wir haben einen Schwerpunk. Und das ist bei einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht so."