Bei der Chancengerechtigkeit hapert es
Heute wurden die Ergebnisse der Studie «Bildung Liechtenstein – Innovation durch Schulautonomie und Wettbewerb» der Stiftung Zukunft.li präsetiert.
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Bei der Chancengerechtigkeit hapert es

Eine Studie der Stiftung Zukunft.li hat ergebe, dass Liechtenstein anscheinend einen Schwachpunkt im Schulsystem hat.

04.03.2024

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Ein Schwachpunkt des liechtensteinischen Bildungssystems ist die Chancengerechtigkeit. Das besagt die heute erschienene Studie «Bildung Liechtenstein – Innovation durch Schulautonomie und Wettbewerb» der Stiftung Zukunft.li.

Projektleiterin Doris Quaderer: "Im liechtensteinischen Schulsysem werden die Schülerinne und Schüler zum Ende der Primarschule in Oberschule, Realschule oder Gymnasium unterteilt. In der Studie sieht man da schon, dass es sich dabei um eine relativ willkührliche Zuteilung handelt. Also dass Schülerinnen und Schüler mit tiefem sozioökonomischem Hintergrund, also aus ärmeren oder bildungsferneren Schichten, schwieriger haben, um an ein Gymnasium zugeteilt zu werden, obwohl sie zum Teil ähnliche oder gleiche Leistungen bringen."