Gegen Sklaverei und für Menschenwürdige Arbeit, © Radio Liechtenstein
v.l. Alexander Ospelt, Panagiotis Potolidis-Beck, Dominique Hasler, Simon Tribelhorn. Radio Liechtenstein
  • Liechtenstein

Gegen Sklaverei und für Menschenwürdige Arbeit

Die Regierung in Liechtenstein setzt sich für die Sicherstellung von menschenwürdiger Arbeit und gegen Sklaverei ein. Dabei soll auch der Finanzplatz mit ins Boot genommen werden.

08.07.2024

FAST gegen Sklaverei
00:00
03:30

Mit dem Projekt FAST (Finance Against Slavery and Trafficking) will die Regierung gegen Sklaverei und für menschenwürdige Arbeit kämpfen. Die beiden Themen sollen bis 2030 eliminiert werden. So das Ziel der Regierung. Regierungsrätin Dominique Hasler sagt im Interview: “Die Zahlen sind alarmierend. Gut 50 Millionen Menschen auf der Welt sind von Menschenhandel und moderner Sklaverei betroffen. Es geht dabei immer um illegale Geldflüsse”. Darum soll auch der Liechtensteiner Finanzplatz mit ins Boot geholt werden.  

2015 hat sich Liechtenstein neben allen anderen UNO-Mitgliedstaaten zur Umsetzung der Agenda 2030 mit den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) verpflichtet. Ein Element ist dabei die Sicherstellung von menschenwürdiger Arbeit für alle Menschen.