IT-Zusammenarbeit der Gemeinden Liechtensteins, © Keystone / Samuel Golay
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IT-Zusammenarbeit der Gemeinden Liechtensteins

Die fortschreitende Digitalisierung erfordert auch von den Gemeinden Liechtensteins entsprechende Massnahmen, um mit den steigenden Anforderungen Schritt halten zu können. Die Vorsteherkonferenz hat deshalb der geplanten Programmstruktur sowie der Anstellung von zwei Applikationsverantwortlichen zugestimmt.

29.01.2024

Der Gemeinderat Vaduz hat in seiner letzten Sitzung diese Planungen bewilligt.

Eine zentrale Koordination aller IT-Projekten in den elf Liechtensteiner Gemeinden wurde im Herbst 2022 bereits angestossen. Mit dem Ziel, die Grundlagen- und Digitalisierungsthemen mittels einer Organisationsstruktur zentral zu koordinieren. Dafür wurde mit der Anstellung eines Gesamtprojektleiters IT die Basis geschaffen.

Die Gemeinden Liechtensteins sollen in einem nächsten Schritt zu digitalisierten Dienstleistern („DIDI) werden. Dafür wurde eine entsprechende Programmstruktur erarbeitet, die weitere Personalressourcen notwendig macht. Die Zustimmung für die Besetzung zweier zusätzlicher Stellen für die Liechtensteiner Gemeinden ist in der Vorsteherkonferenz bereits erfolgt.

Schwerpunkte

Die von der Gemeinde Vaduz noch zu rekrutierenden Personen werden schwerpunktmässig die Koordination und Fachverantwortung der Themen im Zusammenhang mit der Nutzung, dem Einsatz und der Weiterentwicklung der Fachapplikationen ERP (Gesol) und DMS (ELO) wahrnehmen. Gemeinsam mit dem Gesamtprojektleiter IT-Zusammenarbeit sowie dem Organisations- und Prozessbeauftragten der Gemeinde Vaduz bilden die neuen Stelleninhaber/innen das „Kernteam“ des Programms „DIDI“ für alle elf Gemeinden.

Der Gemeinderat Vaduz hat die zusätzlichen Stellen bewilligt. Der Kostenanteil für die vorgesehene Programmstruktur beträgt für die Gemeinde Vaduz für das Jahr 2024 CHF 50‘111.00 und ist bereits im Gemeindebudget 2024 vorgesehen, wie die Gemeinde Vaduz heute mitteilt.