40 Jahre Frauenstimmrecht Liechtenstein, © Radio Liechtenstein
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40 Jahre Frauenstimmrecht Liechtenstein

Dafür hat sich damals und heute die Aktion Dornröschen stark gemacht. Denn mutige Frauen braucht das Land. 

08.03.2024

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Radio Liechtenstein nimmt den heutigen Internationalen Frauentag als Anlass, um mit verschiedenen Frauen aus unterschiedlichen Bereichen und Hintergründe in Liechtenstein zu sprechen. In der Sendng zur Sache im Info am Mittag spricht Iliana Angelonias mit Helen Marxer.

Vor 40 Jahren hat Liechtenstein das Frauenstimmrecht eingeführt und sie hat sich mit 11 anderen Frauen mit der Aktion Dornröschen dafür eingesetzt.

Hinter der Aktion Dornröschen steckt eine feministische, politische Gruppierung, im April 1981 von Regina Marxer und Barbara Rheinberger gegründet (1981: 17 Mitglieder). Ziel war die Einführung des Frauenstimm- und -wahlrechts.

Die Aktion Dornröschen wollte die Frauen aus ihrem «politischen Dornröschenschlaf» aufrütteln, die Bevölkerung auf die Diskriminierung der liechtensteinischen Frauen bezüglich der politischen Rechte aufmerksam machen.

Die bisherigen Aktivitäten:

1981 Herausgabe einer Broschüre zum Frauenstimmrecht

1982 «Quadratschädel»-Flugblatt

1982–84 Gespräche mit Regierungs- und Landtagsmitgliedern

1982 Verfassungsbeschwerde beim Staatsgerichtshof

1983 Aktion beim Europarat in Strassburg

1982 bildete sich innerhalb der Aktion Dornröschen die Gruppe «Männer für das Frauenstimmrecht»

Beide Gruppen lösten sich nach der Einführung des Frauenstimm- und -wahlrechts im Jahr 1984 auf. 

Heute sind unter dem Namen Aktion Dornröschen wieder zwölf Frauen aktiv und engagieren sich für das Anliegen der Frauen in Liechtenstein.