Sydney bereitet Riesenfeuerwerk vor - erstmals mit KI, © AAP Image/Dan Himbrechts
Menschen warten in Sydney auf das grosse Neujahrsfeuerwerk.  AAP Image/Dan Himbrechts
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Sydney bereitet Riesenfeuerwerk vor - erstmals mit KI

Im australischen Sydney laufen die Vorbereitungen für die Silvestersause samt spektakulärem Feuerwerk auf Hochtouren.

31.12.2023

Zum Jahreswechsel (14 Uhr MEZ) soll vor der weltberühmten Kulisse der Harbour Bridge und des Opernhauses wieder eine Mega-Lichtershow den Himmel erleuchten. Allein im Hafenviertel werden laut Organisatoren mehr als 13 500 Feuerwerkskörper mit allerlei aufwendigen Spezialeffekten gezündet. Zudem soll es zum ersten Mal überhaupt von künstlicher Intelligenz generierte Lichterprojektionen geben - die weder für Luft- noch für Lärmverschmutzung sorgen.

Eine Million Schaulustige werden in der Metropole an der Ostküste erwartet, darunter auch aus Deutschland und anderen Ländern Europas angereiste Besucher. Etwa eine Milliarde weitere Menschen schauen traditionell in aller Welt an den Bildschirmen zu.

Bereits am heute Morgen sicherten sich viele am Mrs Macquaries Point in den Royal Botanic Gardens einen Platz, um am Abend den besten Blick auf das Spektakel zu haben, wie der Sender 9News berichtete. Auch auf ikonischen Gebäuden können sie Lichtprojektionen bestaunen, vor allem auf den Segeldächern des Opernhauses, das in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen gefeiert hat.

Sydney ist immer eine der ersten Grossstädte weltweit, die das neue Jahr einläuten. Bereits um 21 Uhr Ortszeit (11 Uhr MEZ) wird das erste grosse Feuerwerk über dem Hafen abgeschossen, um Mitternacht folgt dann die etwa zwölfminütige Riesensause. Unter dem Namen "Calling Country" wird es neben den Lichtern auch Musik, Tanz und Kunst von indigenen Australiern geben. Vorab soll zudem eine traditionelle Willkommenszeremonie der Ureinwohner abgehalten werden.

Etwa 2000 zusätzliche Polizeibeamte sind im Einsatz, um für Sicherheit zu sorgen. Die Stadt Sydney bat die Menschen, ihre Autos zu Hause zu lassen und stattdessen mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.