Verein Ackerschaft durch Nachernte gegen Foodwaste, © Radio Liechtenstein
Co-Geschäftsleiteirn Sandra Fausch von ackerschaft.li Radio Liechtenstein
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Verein Ackerschaft durch Nachernte gegen Foodwaste

Viel zu viel davon findet den Weg allerdings nicht auf unsere Teller, sondern verbleibt ungenutzt auf den Feldern.

01.02.2024

Nachernten in Liechtenstein sind im Trend
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Ackerschaft.li steht im engen Kontakt mit den mitmachenden Landwirten. Sobald eine Nacherntemöglichkeit besteht, schlägt der Verein die Werbetrommel auf allen Kanälen. Motivierte Gemüseretter können sich dann online auf der Homepage anmelden. Erst dann erhalten sie die genauen Koordinaten des Feldes und weitere Informationen in Liechtenstein.

© ackerschaft.li

An der Aktion selbst wird zu Beginn eine Einführung und interessante Fakten zum betreffenden Gemüse gegeben. Die Landwirte sind an den jeweiligen Nachernteaktionen eingeladen sich vorzustellen, Hintergrundwissen zu teilen und über ihren Umgang mit Ernteverlusten zu erzählen. Ein Tisch mit Waage bietet die Möglichkeit, die Nacherntemengen zu dokumentieren und ins Gespräch zu kommen.

Zusätzlich sind die Teilnehmenden dazu eingeladen, den Landwirten nach dem “Zahle, was es dir wert ist-Prinzip” einen Beitrag zukommen zu lassen. Belebt und begleitet werden die Nachernteaktionen immer mit Musik. Teilweise sind die Aktionen auch umrahmt von mobilen Catering-Angeboten oder bieten in einem unkomplizierten Kontext, eine Plattform für themenverwandte Institutionen aus der Region.

So sagte Co-Geschäftsleiterin Sandra Fausch gegenüber Radio Liechtenstein: "Das vielgewünschte Save-the-date gibt es in der Landwirtschaft leider nicht. Diese Telefonate kommen spontan. Aber zu unserer grossen Überraschung, konnten wir kurz vor Weihnachten noch eine Nachernte machen und bereits im Januar ist eine Landwirtin auf uns zugekommen und hat ein Feld mit Karotten zur Nachernte frei gegeben. Wir klären zur Zeit ab, wann wir dieses zur Ausschreibung freigeben können. Ansonsten ist es sehr stark saisonal abhängig. "