Arbeitspensen von Frauen haben zugenommen, © Unsplash/Kelly Sikkema
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Arbeitspensen von Frauen haben zugenommen

Nach wie vor arbeiten in Paarhaushalten die Männer am meisten für Geld. Der Anteil bezahlte Stunden hat bei Frauen jedoch zugenommen.

02.03.2024

Männer leisten in Schweizer Paarhaushalten mit Kindern weiterhin den grössten Teil der bezahlten Arbeit. Das zeigt eine neue Studie des Beratungsbüros BSS im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco).

Konkret arbeiten Frauen in Paarhaushalten mit Kindern in der Schweiz im Schnitt 17,9 Stunden pro Woche, während es bei Männern 39,8 Stunden sind. Väter arbeiten also, wenn es um die bezahlte Arbeit geht, mehr als doppelt so viel wie Mütter.

Im Vergleich zu früheren Jahrzehnten haben die Pensen der Frauen aber zugenommen: 2004 arbeiteten sie 13,5 Stunden pro Woche und 1997 8,6 Stunden. Der Stundenanteil der Männer betrug in diesen Jahren jeweils über 40 Stunden pro Woche und nahm somit leicht ab.

Insgesamt verbringen Paare mit Kindern immer mehr Zeit bei der Arbeit - so arbeiteten sie 2004 zusammengerechnet 3 Stunden weniger.

Die Studie hat im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) unter anderem die Arbeitszeit in Paar-Haushalten zwischen 1997 und 2020 untersucht.