Gottéron gewinnt Spiel 7 und schickt Lugano in die Ferien, © KEYSTONE/Anthony Anex
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Gottéron gewinnt Spiel 7 und schickt Lugano in die Ferien

Getragen vom Heimpublikum zieht Fribourg-Gottéron im Playoff-Viertelfinal den Kopf aus der Schlinge und gewinnt Spiel 7 gegen Lugano 4:2. Im Halbfinal wartet einer aus dem Trio Lausanne, Zug und Bern.

29.03.2024

"Die ganze Saison steht auf dem Spiel", beschrieb Fribourgs Captain Julien Sprunger die Ausgangslage vor der "Belle". Nach einer vorzüglichen Qualifikation mit einem Punkterekord in der Klubhistorie drohte den Freiburgern eine weitere Saison der Enttäuschung. Wie vor einem Jahr in den Pre-Playoffs wollte Lugano den Spielverderber spielen. Doch diesmal kam es anders.

Killian Mottet brachte die ausverkaufte Freiburger Arena nach 18 Minuten ein erstes Mal zum Explodieren. Danach waren wie schon zwei Tage zuvor in Lugano, als das Heimteam dank zwei Powerplaytoren mit einem 3:2-Sieg die "Belle" erzwang, erneut die Strafen ausschlaggebend.

Von der Strafbank herkommend erhöhte Christoph Bertschy nach einem feinen Zuspiel von Sandro Schmid nach 22 Minuten auf 2:0. Für Fribourgs besten Schweizer Torschützen in der Qualifikation war es das erste Goal in diesen Playoffs. Nur gut zwei Minuten später gelang Luganos Topskorer Daniel Carr in Unterzahl der 1:2-Anschlusstreffer. Doch Chris DiDomenico stellte kurz nach Spielhälfte mit einem Überzahltreffer den Zweitore-Vorsprung für Gottéron wieder her.

Obwohl Luganos Captain Calvin Thürkauf 34 Sekunden vor der zweiten Pause wieder auf 2:3 verkürzen konnte, kam Fribourg im Schlussdrittel nicht mehr von der Siegerstrasse ab. Auch eine vierminütige Unterzahlsituation kurz vor Schluss überstand der Gastgeber schadlos. Reto Berra mit einigen starken Paraden und Doppeltorschütze Bertschy mit dem 4:2 ins leere Tor sorgten letztlich dafür, dass Lugano weiter auf die erste Halbfinalqualifikation seit dem Finalvorstoss vor sechs Jahren warten muss.

Für Fribourg geht die Jagd nach dem ersten Meistertitel in der Klubgeschichte am Ostermontag mit dem ersten Halbfinal-Heimspiel weiter. Seinen Gegner kennt das Team von Trainer Christian Dubé erst am Samstag - er hängt vom Ausgang der Serien Lausanne-Davos und Zug-Bern ab, die beide ebenfalls in einem Spiel 7 entschieden werden. Rekordmeister Davos wird es aber mit Sicherheit nicht sein.