St. Galler Filmideen ausgezeichnet, © Pixabay
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St. Galler Filmideen ausgezeichnet

Heute Abend werden im Kinok in St. Gallen die Preise des vierten Treatment-Wettbewerbs der Kulturförderung des Kantons St. Gallen verliehen.

10.01.2024

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Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten je 15'000 Franken und können damit eine erste Filmidee zu einem Treatment entwickeln. Daraus soll in einem nächsten Schritt ein Drehbuch und dann ein Film entstehen.

Aus den 25 Wettbewerbseingaben hat die Filmkommission die vier überzeugendsten Geschichten mit den Titeln «Content Family» von Florian Hinder (Zürich), «S'Hatili» von Raphaela Wagner (Trübbach), «Stadt ohne Versteck» von Sabine Birrer (Rickenbach SO) und «Zäune» von Adrian Perez (Zürich) für die Auszeichnung und Würdigung ausgewählt. Die Jury sieht in diesen vier Ideen am meisten Potenzial und Innovation.

 «S'Hatili» von Raphaela Wagner

Raphaela Wagners Kurzspielfilm «Saitenstich» wurde im Rahmen der Preisverleihung 2022 gezeigt. Diesmal gewinnt die Trübbacherin mit ihrem «Hatili» einen der vier Preise. «S'Hatili» ist die Geschichte über ein 14-jähriges Mädchen, das 1816 während des Ostschweizers «Jahr ohne Sommer» gegen alle Rückschläge versucht, ihre Familie vor dem Hungertod zu bewahren, basierend auf einer wahren Geschichte von Walter Rotach. Die Emigrationsgeschichte über das starke Mädchen, das sich ins Elsass aufmacht, um dort Arbeit zu finden und ihre Familie so vor dem Hungertod zu bewahren, überzeugt die Jury mit der zentralen Frauenfigur und dem historischen Stoff der Hungersnot in der Ostschweiz, das ein hohes Vermittlungspotenzial bietet.